Welche Schlafposition für dich am besten ist, hängt von deinen persönlichen Umständen ab. In diesem Artikel erklären wir dir die verschiedenen Aspekte und geben dir 6 praktische Tipps:
- Vermeide Beschwerden durch eine falsche Haltung.
- Verwende eine verstellbare Matratze oder einen verstellbaren Lattenrost.
- Wähle ein in der Höhe verstellbares Kopfkissen.
- Schlafe mit einem Bodykissen für zusätzliche Unterstützung.
- Vermeide das Schlafen auf dem Bauch, um Nacken- und Rückenbeschwerden vorzubeugen.
- Gib dir Zeit, dich an eine neue Schlafposition zu gewöhnen.
Tipp 1. Vermeide, dass du eine Beschwerde gegen eine andere eintauschst durch eine falsche Schlafposition
Eine angenehme Schlafposition einzunehmen ist das eine, darin zu bleiben ein ganz anderes Thema. Sobald irgendwo Reizungen oder sogar Schmerzen auftreten, änderst du auch im Schlaf deine Haltung. Wenn du am liebsten auf der Seite schläfst und dadurch Schmerzen in der Schulter bekommst, musst du deine Position anpassen. Aber dann liegst du nicht mehr in deiner bevorzugten Schlafposition.
So läuft es oft: Die schwächste Stelle in deinem Körper bestimmt, wie du schmerzfrei liegen kannst. Für deinen Nacken liegst du am liebsten in einer Position, für deine Schulter, deinen Rücken oder deine Hüften in einer anderen. Durch das Verändern der Position können an anderer Stelle wieder Verspannungen und Schmerzen entstehen. Deine Schulter tut dann vielleicht nicht mehr weh, aber dafür bekommst du Schmerzen im Nacken oder Rücken zurück.

Tipp 2. Wähle eine verstellbare Matratze / Lattenrost
Mit einer nicht verstellbaren Matratze oder einem Lattenrost lässt sich nicht viel anpassen. Manchmal hilft es, einen Topper auf die Matratze zu legen, aber wenn das nicht ausreicht, wirst du meist schnell selbst in eine andere Schlafposition wechseln.
Mit einer verstellbaren Matratze oder einem verstellbaren Lattenrost kannst du lokal Anpassungen vornehmen. Hast du zum Beispiel zu viel Druck auf der Schulter? Das kannst du beheben, indem du die Schulterzone durch eine weichere Version ersetzt. Das gilt auch für Schmerzen in den Hüften, indem du die Hüftzone anpasst.
Tipp 3. Wähle ein in der Höhe verstellbares Kopfkissen
Auch ein Kopfkissen sollte individuell in der Höhe verstellbar sein. Menschen unterscheiden sich in der Schulterbreite und wenn du auf der Seite liegst, braucht der eine ein höheres Kissen als der andere.
Auf dem Rücken ist das genauso: Bei einem gekrümmten Rücken brauchst du ein höheres Kissen als bei einem geraden Rücken. In beiden Fällen solltest du das Kissen an deine spezifischen Bedürfnisse anpassen können.
Egal ob du auf dem Rücken oder auf der Seite liegst: Der Nacken muss gut unterstützt werden, ohne zu viel Gegendruck. Das ist manchmal eine feine Sache. Besonders auf der Seite ist die Unterstützung im unteren Nackenbereich oft unzureichend.
Achte darauf! Wähle ein Kopfkissen, bei dem die Unterstützung auch im unteren Nackenbereich gut ist! Das Hi4 Deluxe Kissen ist so gestaltet, dass es sowohl auf der Seite als auch auf dem Rücken gut an Nacken und Kopf anliegt.
Achte darauf: Wähle die Kissenhöhe, bei der du am besten schläfst und die wenigsten Beschwerden verursacht
Mach das vor allem nach Gefühl und probiere verschiedene Höhen aus. Im Zweifelsfall kannst du ein Foto machen lassen, um zu sehen, ob dein Nacken richtig liegt. Ziehe dann eine gedachte Linie durch beide Augen, wenn du auf der Seite liegst. Diese Linie darf leicht schräg sein, aber nicht zu sehr. Dann liegst du zu hoch. Die meisten Menschen liegen eher zu hoch als zu niedrig mit dem Kopf. Also wähle im Zweifel zwischen zwei Einstellungen lieber die niedrigere.
Tipp 4. Schlafe mit einem Bodykissen
Ein Bodykissen, auch bekannt als Körperschenkell, sorgt dafür, dass du nicht verdreht auf der Seite liegst. Das ist wichtig, denn so vermeidest du Drehungen im Nacken und Rücken. Und damit verhinderst du auch Rückenschmerzen, Nackenschmerzen und Kopfschmerzen.
Das Bodykissen sorgt außerdem für Abstand zwischen beiden Armen und beiden Beinen. So entstehen dort keine Druckstellen. Außerdem kannst du länger in der besten Haltung schlafen: du liegst bequem, drehst dich weniger und schläfst besser.
Tipp 5. Schlafe niemals auf dem Bauch, auch wenn du das am liebsten tust
Der eine schläft am liebsten auf dem Bauch, der andere auf der Seite oder dem Rücken. Es geht jedoch nicht nur darum, „bequem zu liegen“, sondern vor allem darum, gut zu schlafen und ohne Beschwerden aufzuwachen.
Auch wenn deine persönliche Vorliebe das Schlafen auf dem Bauch ist, tu es nicht. Beim Schlafen auf dem Bauch ist der Nacken stark verdreht. Das kann ernsthafte Nacken- und Kopfschmerzen verursachen. Zwing dich, dir das abzugewöhnen! Dabei ist ein Bodykissen sehr hilfreich: So liegst du bequem in einer guten Haltung und bleibst durch die Unterstützung auch länger so liegen.
Bewegungswissenschaftler und Physiotherapeut Jan Willem Elkhuizen gibt außerdem folgende Tipps:
- Liegt du auf dem Rücken, überprüfe, ob dein Kopf nicht zu stark zur Seite gedreht ist. Dann „hängt“ dein Kopf quasi am Nacken, und das kann Nackenbeschwerden verursachen.
- Wenn dein Kopf nicht zu stark zur Seite gedreht ist, ist die Rückenlage prima.
- Wenn dein Kopf jedoch stark zur Seite gedreht ist, solltest du nicht zu lange in dieser Position liegen. Als Abwechslung ist das für kurze Zeit in Ordnung, aber nicht stundenlang. Versuche dann, dich ans Schlafen auf der Seite zu gewöhnen.

Tipp 6. Nimm dir Zeit, dich an eine andere Schlafposition zu gewöhnen
Für die meisten Menschen ist die beste Schlafposition: auf der Seite und mit einem Bodykissen. Wenn du aber zum ersten Mal so schläfst, wird dein Körper anders belastet als gewohnt. Das ist oft eine Umstellung, ähnlich wie bei neuen Schuhen. Nimm dir dafür Zeit und wechsle notfalls vorübergehend wieder zu deiner „alten“ Schlafposition. So gewöhnt sich dein Körper auf natürliche Weise daran.
Wenn du auf der Seite ein höheres Kissen brauchst als auf dem Rücken, kontaktiere bitte Ligwijzer.nl. Dank der verschiedenen Höhenplatten können wir das Hi4 Kissen entsprechend anpassen.

